Minimalismus Franz Abächerli

Wikipedia schreibt dazu: "Minimalismus [..], bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsum­orientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen."

 

Der Jahresanfang ist ja beliebt, um Vorsätze zu fassen. Einige werden in der Silvesternacht gefasst, so um 01:00H oder später und bereits am nächsten Tag nicht eingehalten, weil man sich gar nicht mehr an die Vorsätze erinnert. Um die soll es hier aber nicht gehen.

Ein paar Punkte helfen, die Vorsätze wirklich in Tat umzusetzen.

Konkrete und überprüfbare Vorsätze

Immer wieder wird empfohlen, nur konkrete und überprüfbare Vorsätze zu fassen. Beispielsweise ist "mehr Sport betreiben" nicht sehr konkret. "Ein Mal die Woche Joggen gehen" hingegen kann ich genau kontrollieren und sagen, ob ich das letzte Woche gemacht habe oder nicht. Es muss aber nicht der Vorsatz an sich sehr konkret sein. Von meinem Beruf her bin ich mir gewohnt, dass zu allen Zielen auch eine Massnahme oder meist mehrere formuliert werden. Statt Massnahmen kann man auch von einem Umsetzungsplan sprechen. Ein Beispiel: wie kann ich den Vorsatz "mehr Sport" in die Tat umsetzen? Das könnte so lauten: Im Winter gehe ich ein Mal pro Woche schwimmen.  Meistens Montags, weil dieser Abend normalerweise frei ist. Im Sommer gehe ich dann lieber in den Wald joggen. Falls es regnen sollte, habe ich eine Reihe von Übungen, die ich auch zu Hause machen kann. Dies ist doch schon recht genau und lässt mir auch genügend Freiraum. Sollte ich mal wirklich keine Lust haben, am Abend noch joggen gehen, kann ich als Alternative meine Übungen machen, ist ja nicht verboten.

Alternativen überlegen

Schon im obigen Beispiel steht es geschrieben. Sich eine Alternative überlegen. In diesem Beispiel, was mache ich, wenn es eine Woche regnet? Wichtig ist das mit der Alternative auch,  wenn man sich vornimmt, etwas nicht mehr oder weniger zu machen. Am Besten auch wieder ein Beispiel: Weniger Alkohol trinken, ein anderer Klassiker unter den Vorsätzen. Wenn ich nun meistens am Abend vor dem Fernseher ein Bier trinke, dann muss ich mir für den Vorsatz eine Alternative überlegen. Dies kann eine kleine Früchteschale auf dem Salontischchen sein oder eine Reihe von alkoholfreien Mixdrinks, die ich ausprobiere, bis ich einen Lieblingsdrink gefunden habe.

Nicht aufgeben

Es wird ziemlich sicher passieren, dass der Vorsatz mal nicht eingehalten wird. Das ist noch kein Grund, seinen Vorsatz gleich fallen zu lassen. Jetzt erst recht, sollte der Slogan sein. Es lohnt sich auch zu überlegen, wieso es diesmal nicht geklappt hat. Vielleicht weil ich völlig gefrustet von der Arbeit nach Hause kam? Dann wäre zu überlegen, wie ich das nächste Mal anders mit Frust umgehen kann.

So, nun wünsche ich gutes Gelingen!

 

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