Minimalismus Franz Abächerli

Wikipedia schreibt dazu: "Minimalismus [..], bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsum­orientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen."

 

 

Häufig ist auf Blogs von Minimalisten oder Minimalistinnen (sagt man das so?) auch das Wort Achtsamkeit zu finden. Ich dachte immer, das kann ich auch unterschreiben: Achtsam zu leben und den Moment bewusst wahrnehmen. Jemand hat dann auch mal geschrieben, dass sie das Wort nicht mehr hören kann. Ups. Darum meine Frage: Achtsamkeit, was ist das?

Ich würde das für mich so definieren: Achtsamkeit ist das bewusste Wahrnehmen, was um mich herum geschieht und auch, was dies in mir auslöst. Manchmal kann es auch anders herum sein: ich nehme ein Gefühl oder Wunsch war und frage mich, woher dies genau in diesem Moment kommt?

Da ich kein Psychologie - oder Philosophiestudium vorweisen kann, war ich natürlich auch neugierig, was denn die „offizielle“ Definition von Achtsamkeit ist. Dazu habe ich die Suchmaschine meines Vertrauens – nein, es ist nicht Google – gefragt. Zuerst ist mir aufgefallen, dass es nicht wenige Achtsamkeitsberater oder – coaches gibt, dass Kurse angeboten werden, ja, dass es sogar eine (selbsternannte?) Achtsamkeitsforschung gibt. Häufig wird dabei im selben Atemzug das Stichwort MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction oder zu deutsch achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) genannt. Es gibt sogar ein Institut für Achtsamkeit, die gleich auch definiert, wer die Zulassung hat, Achtsamkeits- Kurse nach MBSR durchzuführen. Ich bin erschlagen vor solch geschäftigen Betriebssamkeit zum Thema Achtsamkeit und mache, was ich in solchen Fällen meistens tue: ich schliesse all die schönen Internetseiten und beginne selber zu denken.

 Hier habe ich meine Gedanken zu Achtsamkeit aufgeschrieben.

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