Minimalismus Franz Abächerli

Wikipedia schreibt dazu: "Minimalismus [..], bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsum­orientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen."

 

Ein Minimalist ist natürlich nicht am dauer fasten. Obwohl es welche gib die zum Beispiel auf Zucker verzichten oder sich vegetarisch oder vegan ernähren. Ich habe mich gefragt, was wäre denn eine minimalistische Ernährungsweise oder minimalistisches Verhalten beim Einkauf von Nahrungsmittel.

Eine Möglichkeit ist Essen im Restaurant. Man muss nicht selber kochen, man muss nicht selber einkaufen, auch das Reinigen des Geschirrs und der Küche entfällt. Vermutlich ist es auch effizienter und sparsamer bezüglich Energie - und Wasserverbrauch.  Interessant finde ich auch den Ansatz von Grossküchen, die für eine grosse Gemeinschaft oder ein ganzes Quartier kochen, schön beschrieben von p.m. (siehe Wikipedia) im Buch Bolo'bolo. Es ist sozusagen wie in einem grossen Restaurant, mit der Möglichkeit für die BewohnerInnen, zu partizipieren, sei es durch Mithilfe beim Zubereiten oder Organisieren, liefern von selber gezogenen Küchenkräuter oder bei der Mitgestaltung des Menueplanes. So wird der Betrieb und auch das Essen dort zu einem echten sozialen Miteinander.

Nur, bei mir in der Umgebung existiert keine solche Grossküche und immer Essen im Restaurant um die Ecke, das übrigens sehr gut kocht, kann ich mir schlichweg nicht leisten. So bleibt halt das selber kochen, was ich auch gerne mache. Beim Einkaufen nehme ich wenn möglich Produkte aus der Region, saisongerecht und natürlich die Ausgangsprodukte, Gemüse, Früchte, Mehl etc. und nicht irgendwelche Fertigprodukte, die man nur noch in die Mikrowelle schieben muss. Abgesehen davon, dass ich gar kein Mikrowellengerät besitze.  Zugegeben, die Spaghetti kaufe ich fertig, die mache ich nicht selber und bei mir im Schrank findet sich auch zum Beispiel Reis, das sicher nicht aus der Region stammt. Aber man muss oder genauer, ich achte nicht stur auf die Regel: nur regionale Produkte zu kaufen. Bei Produkten, die auch bei uns angepflanzt werden, ist mir das aber schon wichtig. Ich stand mal in der Gemüseabteilung und hatte die Wahl zwischen Zwiebeln aus Australien oder aus Chile. Die habe ich dann nicht genommen.

 

 

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