Minimalismus Franz Abächerli

Wikipedia schreibt dazu: "Minimalismus [..], bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsum­orientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen."

 

Minimalismus als Lebensstil, manchmal auch einfaches Leben oder auf englisch nebst Simple Living auch Downshifting genannt, ist gar nicht so einfach zu beschreiben. Dies kommt sicher auch daher, dass es unterschiedliche Gründe für diese Wahl gibt. Dies kann sein Geld sparen, Umweltschutz, Konsumkritik oder überfordert sein mit der riesigen Vielfalt. So ist dann auch unterschiedlich, wie weit der Minimalismus geht oder welche selbstdefinierte Regeln angewendet wird. Gemeinsam ist wohl allen, dass sie sich intensiv mit der Frage auseinander setzen, was brauche ich wirklich und was ist mir wichtig, häufig nicht nur auf Dinge bezogen. Hier können also gar keine Regeln stehen, die zeigen, was zu tun ist, dass man (oder auch frau) dazu gehört. Hier trotzdem ein paar Gedanken zur näheren Asuführung.

 

Herangehensweise:

Jede Woche einen Gegenstand los werden (verschenken, verkaufen, entsorgen)

Alles raus, was ich nicht wirklich brauche

Die Wohnung leeren und alles zum Beispiel in den Keller und von da hole ich mir, was ich wirklich brauche.

Alles mit einem Kleber versehen. Wenn Gegenstand in Gebrauch, Kleber entfernen. Was in einem halben Jahr noch einen Kleber hat -> brauche ich nicht, weg damit

Maximal 30 Kleidungsstücke (20 Küchenutensilien, 5 Bücher etc)

Wenn ein neues Kleidungsstück in den Schrank kommt, muss gleichzeitig ein alter weg.

 

 

   
© fraxa.ch