Minimalismus Franz Abächerli

Wikipedia schreibt dazu: "Minimalismus [..], bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsum­orientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen."

 

In einer Zeit des Überflusses und wo (fast) alle nach der Maxime "höher, schneller, weiter" leben, scheint der Minimalismus eher Fehl am Platz zu sein. Man (und auch Frau) gönnt sich, was der Kontostand hergibt, nicht selten werden auch Kredite aufgenommen oder eine Ratenzahlung abgemacht für den sofortigen Konsum. „Schliesslich haben die Nachbarn auch einen neuen superduper – riesen Plasmabildschirm, das brauchen wir auch“, scheinen viele zu denken. Dies entspringt einem sehr materialistisches Denken: ich bin, was ich habe.

Das erinnert natürlich an des bekannte Buch von Erich Fromm: haben oder sein. Interessanterweise beschreibt er im Schlusskapitel, wie das Erwerben immer mehr an Bedeutung zulegt im Vergleich zum Haben. Und dies schrieb er schon 1976! Tatsächlich gibt es immer mehr Schnäppchenjäger, denen das Schnäppchen machen bereits wichtiger ist als der inzwischen angehäufte Besitz. Wer hat nicht schon Bilder gesehen von einer Menschenmasse, die sich nach der Türöffnung beim ersten Tag des Saisonschlussverkaufs in die Geschäfte ergoss.

Aber was bedeutet denn genau dieses Minimalismus? Welche Regeln beinhaltet dieser „neue“ Lebensstil und was sind die Beweggründe der Minimalisten? Auf dieser Seite gehe ich für mich selber dieser Frage nach und schreibe ich immer wieder Gedanken oder Aktuelles zu diesem und ähnlichen Themen auf.

Lies es, mache dir Gedanken dazu, lache darüber, wenn du dich dabei amüsierst oder schreibe deine Kommentare dazu.

 

Viel Spass.

 

 

   
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